Das Lernwege-Verfahren
  Lernen als individueller Weg in einer weitläufigen Landschaft. Dieser Weg ist für jeden von uns anders, wir befinden uns an unterschiedlichen Orten, gehen mit unterschiedlichen Zielen auf unterschiedlichen Wegen. Dieser eigene Weg kann begleitet und von außen durch Hilfen unterstützt werden.

In unterschiedlichen Lernsituationen, wie Kommunikations- und Persönlichkeitstrainings, in Workshops oder Beratungssituationen arbeiten wir analog zum Lernwegebild. Entscheidend ist, die konkreten Anforderungen und die eigenen Ziele zu einer gemeinsamen Richtung zu integrieren, Zielsetzungen immer wieder zu überprüfen und an der Realität und den Ressourcen weiterzuentwickeln.

Der Grundgedanke der Lernwege ist, dass Lernen ein individuell jeweils eigener Prozess ist, zu dem jeder Mensch fähig ist und für den er enorme Kräfte mobilisieren kann. Diese Kräfte werden für organisiertes, gezieltes Lernen genutzt, indem Lernen als individueller Vorgang unter Nutzung der jeweiligen Potenziale und Erkenntniswege organisiert wird.

Wer mit dem Lernwegeverfahren arbeitet, erlebt, dass direkt und unmittelbar an Ergebnissen gearbeitet wird, die für den Einzelnen oder die Gruppe als wichtig erachtet werden, und dass die Bereitschaft groß ist, diese Ergebnisse anzuwenden. Die kontinuierliche Ziel- und Ergebnisorientierung des Verfahrens, die Anforderungen von außen und individuelle Zielsetzungen verbindet, sichert diesen praktischen Erfolg. Denn Lernende sind dadurch hoch motiviert, ihre neuen Erkenntnisse, Verhaltensweisen oder Einstellungen in praktisches Handeln umzusetzen. Das Lernwegeverfahren gibt den Rahmen, konkret und mit Alltagsbezug zu arbeiten. So werden Lösungen maßgeschneidert, die gut 'sitzen' und sich auch in ungewöhnlichen Situationen bewähren.

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